Kooperation mit der HTWK

b-plattenbau-230516Die Ökodorfinitiative Herzensgemeinschaft Wolfen entwickelt ein Stadtteilkonzept für einen altes Plattenbaugebiet, welches gerade rückgebaut wird. Die Gemeinschaft möchte perspektivisch im nächsten Jahr siedeln und engagiert sich um die Einbeziehung der ansässigen Anwohner, der Stadt Wolfen, der Wohnungsbaugesellschaft und –genossenschaft. Es gilt zwischenmenschliche, demographische, pragmatische, rechtliche, finanzielle, bauliche und stadtplanerische Aspekte zu durchdenken.

Im Wintersemester 2016/17 startet an der HTWK ein inter- und transdisziplinäres Seminar unter Leitung von Ria Kesselring (bei Volly Tanner). In dem Seminar soll Expertise aus verschiedenen Fachbereichen zusammengetragen und gebündelt werden. Das Seminar startet mit einem Einführungsseminar vor Ort mit dem Schwerpunkt „Soziokratie„– einer agilen Selbstorganisationsmethode. Im Laufe des Semesters begegnen sich die Studenten und die Mitglieder der Gemeinschaft auf Augenhöhe. Die Studenten haben nach Absprache mit der Gemeinschaft die Möglichkeit, sich in den Arbeitskreisen der Gemeinschaft zu beteiligen und moderne Projektmanagementmethoden zu erfahren. Sie lernen die Initiative kennen und können sich nach ihren Interessen, Fähigkeiten und zeitlichen Kapazitäten einbringen.

herzensgemeinschaft-wolfen.org
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2 Gedanken zu „Kooperation mit der HTWK

  1. Andr

    Hi Leute

    Ich bin Anwohner des WK 4.4 wie wollt ihr uns Anwohner mit einbeziehen in euer
    Projekt bis jetzt ist ja nichts konkretes gesagt worden wie wäre es wenn ihr die Anwohner direkt ansprecht
    versteht mich nicht falsch ich finde euer Projekt super aber ich kann mir vorstellen das eure Gemeinschaft auf skepsis und ablehnung stößt wenn ihr die Anwohner vor nakten tatsachen stellt

    p

    Antworten
    1. Monika Deinbeck Beitragsautor

      Lieber Andr,

      das haben wir vor. Die Studenten der HTWK erarbeiten ein Konzept. Dazu gehören auch Ideen wie wir die Anwohner am besten einbeziehen können. Menschen direkt anzusprechen erscheint mir auch sinnvoll. Wir haben nicht vor die Anwohner vor vollendete Tatsachen zu stellen.

      Viele Grüße, Monika

      Antworten

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